Mit dem hübschen Parkett gibt’s jetzt auch Fußbodenleisten. Schnike abgestuft und richtig ordentlich. Stehen die Möbel also spaltbreit von der Wand entfernt. Möbel, Käfig und Unterschrank. Bloßn klitzekleinen Spalt. Aber offenbar doch ausreichend, um diese Dame hier aufzunehmen. Madames Landemanöver sind ob ihrer O-Beinchen immer etwas wackelig, Käfigrand anvisiert, mit Schwung über die gesamte Länge gerutscht, bis zum Abgrund. Und dann steckt Gretel dekorativ ausgebreitet hinter den Gitterstäben. Zum Glück unter Aufsicht.
Überlegen. Spalt beseitigen? Fußbodenleiste rausreißen? Nee, nicht in ner Mietwohnung. Oder ne Auflage für den Unterschrank besorgen, die hinten den Spalt abdeckt? Und den Käfig wieder lückenlos an die Wand? Mal im Hinterkopf behalten. Einstweilen: Spalt soweit verbreitern, daß er auch für den korpulenten Sittich nicht zur Falle wird. Was machen da bitte andere Vogelhaushalte? Passiert sowas auch anderswo?
Oktober 22, 2008...8:39
damsel in distress
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13 Kommentare
Oktober 22, 2008 um 9:14
Jep. Hier. Bei uns.
Letzten Montag erst. Herr Napoleon huscht mitm Kescher durch die Bude und versucht, das fliehende Flattergetier zu schnappen. Trulla ist ne schlaue und flattert ganz gezielt hinter den Käfig. Wohl wissend, daß der böse Keschermann da nicht hinkommt. Immer wieder. Oft also. Lin fand es eine Zeitlang auch total toll, sich da hinterplumpsen zu lassen.
Ganz hinten ran ging bei uns nicht. Weißt ja. Altbau und so. Also steht die Vogelbehausung so weit weg von der Wand, daß Vogel zwar dahinter paßt, aus eigener Kraft aber wieder vorklettern kann. Kein Rettungsteam nötig.
Doof wird das ganze nur, wenn die kleinen dann tatsächlich auch hinter den Schrank rutschen. Da ist nach unten hin auch noch ein Spalt. Bisher kamen sie dann aber unbeschadet ganz unten an und da ist Platz genug, um zwar völlig verstaubt aber gesund wieder nach vorne zu tippeln.
Oktober 22, 2008 um 10:53
Fine! Wir haben da was passendes für Dich gefunden!
Oktober 22, 2008 um 10:54
Yep. Hinter die Gitter gequetscht – schlimm genug. Aber da geht’s ja noch ein Stockwerk runter bis zum Erdgeschoss. Bei vehementen Befreiungsversuchen.
Oktober 22, 2008 um 10:55
Aber toll, wenn man sich dann als Retter in der Not aufplustern kann und mit einem Naseknabberndankeschön belohnt wird
Oktober 22, 2008 um 11:45
Auweia, wenn die Fine clever wäre, hätte sie ihre Höhle. Von hinten ist der Schrank ja offen und sie könnte es sich ganz kuschelig machen in einer der Schubladen. Zu Hülf!
Oktober 22, 2008 um 11:47
Hmmm. Ne Plexiglasscheibe unter den Käfig und hinten bis an die Wand schieben? Ganz oben was auf den Käfig packen, sieht kagge aus, oda?
Oktober 22, 2008 um 12:22
sind da auch noch am Überlegen… Vielleicht ne Platte auf den Schrank. Spalt wär dann zu und Käfig könnte ran an die Wand….
Würde Frau F. aber bei entsprechendem Vorsatz sicher nicht davon abhalten, per Luftweg ins Erdgeschoss und dann seitlich einen kurzen Fußmarsch in die gute Stube…
Taubendraht! Rabenattrappen! Vogelscheuchen!
Oktober 22, 2008 um 12:35
Bei uns gibt’s auch einen Spalt hinterm Käfig. Aber der ist so breit, dass man bis unten durchrutscht. Und dann kann man nach vorne krabbeln. Was sie auch alle hinkriegen. Mit mehr oder weniger Gemecker.
Oktober 22, 2008 um 12:42
Also der Spalt ist sowohl hinter dem Käfig, als auch hinter der Komode. Altbau eben.
Warum vergrößerst du den Spalt nicht einfach, so dass sie sich selbst „retten“ können? Ich mein, so ein Absturz passiert schon mal… das ist ja noch nicht so schlimm…
Ansonsten Platte obendrauf und Käfig bis an die Wand schieben.
Oktober 22, 2008 um 12:42
Ich schenk der Komode noch ein M.
Oktober 22, 2008 um 3:33
aha. drei gleiche Probleme, drei gleiche Lösungen. Offenbar scheint sich das zu bewähren. Aye, aye.
Oktober 29, 2008 um 4:23
oder die kreativität des gemeinen sittichhalters ist nicht ssssooooo ausgeprägt *fg*
Oktober 30, 2008 um 5:41
wir haben natürlich auch an Rettungsleinen, Sonderkommandos und Lawinenspürhunde gedacht. Sind dann aber pragmatisch geblieben…